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Wir wollen Teile des Unterrichts in den Wald verlagern, um damit handlungs- und kompetenzorientierte Schulbildung zu fördern und Schulen die Eingliederung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in den Unterricht zu erleichtern. Besonders wichtig ist uns hierbei die Kooperation mit Lehrkräften, Pädagog:innen und Multiplikator:innen, für die wir unsere Angebote individuell gestalten. Aber was genau bedeutet Unterricht im Wald, wie erreichen wir dieses Ziel und woher stammt dieses Konzept überhaupt? Alle Antworten finden Sie hier und in unserem kurzen Imagefilm! Machen Sie sich selbst ein Bild!

In unseren Schulungen und Fortbildungen zeigen wir Lehrkräften sowie Umweltbildner: innen, wie der Wald und die Natur in den Schulalltag eingegliedert werden können. Melden Sie sich gleich über das "Portal zur Lehrerforbildung" in Bayern, FIBS, zu einer Fortbildung an oder schreiben Sie uns, wenn Sie speziell für Ihre Schule oder Institution eine Fortbildung wünschen. Mehr über die Inhalte unserer Fortbildungen erfahren Sie hier.
Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Verlauf unseres Projektes "München lernt im Wald". Aufgrund der Zusage weiterer Fördermittel können wir nun zwei weiteren Münchner Stadtschulen Plätze in diesem innovativen Projekt anbieten. Mehr Infos finden Sie hier.
Mit dem Projekt “Mit Unterricht im Wald zum Klimaschutz” möchten wir drei Grundschulen der Landkreise München und Ebersberg ein Jahr lang auf dem Weg zu Unterricht im Wald und nachhaltigem Ressourcen- und Klimaschutz begleiten.
Unterstützt wird das Projekt von Aktion Zukunft +. Alle Infos dazu finden Sie hier.
Im Dezember 2024 begann ein dreijähriges Projekt zur Erforschung und Weiterentwicklung des Draußenunterrichts, an dem auch die SDW Bayern beteiligt ist. Zusammen mit der Technischen Universität München und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sollen die Wirkung des Draußenunterrichts auf die kognitive und soziale Entwicklung von Schüler:innen untersucht und die Rahmenbedingungen für effektives Lernen im Freien erforscht werden.
Unsere kleine Videoserie zu Unterricht im Wald gibt Ihnen Einblicke in alles rund um die Ordner: vom Aufbau der Ordner bis zur Gründung eines Schulwaldes über positive Aspekte des Draußenlernens hin zu unserem Fortbildungskonzept und praktischen Checklisten zum Draußenunterrichten. Viel Spaß damit!

Der Lernort Wald bietet einige Chancen für den Schulunterricht. Welche das sind und wie Ihnen Unterricht im Wald gelingt, erfahren Sie hier:
Im Sinne einer nachhaltigen Zukunft ist es essenziell, bereits in jungen Jahren über Nachhaltigkeit und alles, was damit einhergeht, aufzuklären. Weitere Informationen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung finden Sie hier:

Wir orientieren uns an den bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit.
Hier erfahren Sie mehr dazu:
Wir sind verbunden mit dem Netzwerk Draußenlernen, welches bundesweit das Ziel verfolgt, dass Lernen regelmäßig und im Schulalltag integriert draußen - also in der Natur, Kultur, Kommune und Gesellschaft außerhalb des Schulgebäudes stattfindet. Lernbegleiter*innen sowie Lernende setzen sich “draußen” ganzheitlich und im authentischen Kontext mit ökologischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinander. Mehr zu den Aktivitäten und Angeboten des Netzwerks, wie z. B. zu den digitalen Austauschtreffen sowie der jährlich stattfindenden Netzwerktagung, erfahren Sie hier.
Sie möchten zum Unterricht im Wald und generell zum Draußenlernen auf dem Laufenden bleiben? Dann melden Sie sich gern für unseren Newsletter an.

Um einen vollständigen Bezug zwischen dem Bildungskonzept und dem Regelunterricht herzustellen, wird auf die Leitlinien der Grundschule, den Bildungs- und Erziehungsauftrag und die übergreifenden Bildungs- und Erziehungsziele eingegangen, die im LehrplanPLUS verankert sind.
Wie wichtig es ist, auch Kinder bereits früh in Sachen Nachhaltigkeit zu sensibilisieren veranschaulicht die neue EU- Biodiversitätsstrategie, welche im Mai 2020 durch den Rat der Europäischen Union für das Jahr 2030 mit dem Titel „Mehr Raum für die Natur in unserem Leben“ veröffentlicht wurde.
Hierin werden alle Bürger:innen in Europa aufgefordert, im Besonderen das Schutzgut „Biodiversität“ in ihr eigenes Leben zu integrieren. Bereits jetzt Konzepte zu etablieren, deren Ziele in der Europäischen Union erst 2030 erreicht werden sollten, ermöglicht einen erheblichen Wissens- und Handlungsvorsprung, vorausgesetzt es existieren klar definierte und auf ganz Europa übertragbare Zielsetzungen.
Inhalte der Biodiversitätsstrategie sind unter anderem Schaffung von Schutzzonen und die Wiederherstellung geschädigter Land- und Meeresökosysteme in ganz Europa.
Das Unterrichten im Wald knüpft dabei direkt an die Biodiversitätsstrategie der EU an, indem es bei korrekter Durchführung praxisorientiert zu dem Bewusstsein für die Vielfalt des Lebens und deren Wert diese zu schützen hinführt und dieses Bewusstsein tief verankert. Die Natur an sich, aber auch alles was damit einhergeht, kann somit im Leben der Schüler:innen, aber auch im Leben der Lehrkräfte an Stellenwert gewinnen. In unserem Fall dient der Wald nicht nur als Kulisse des Lehrens, sondern zusätzlich als Lernort, an dem auch das Schützen der Natur erlebbar gemacht wird.
Die Vielfalt der Natur wird begreif- und erforschbar.
Somit leistet der Unterricht im Wald integrative Bildungsarbeit.


1. Inklusion von Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Fächern.
2. Mehr Natur in das Leben der Kinder bringen.
3. Digital-Detox-Angebot für Kinder und Lehrkräfte
4. Höhere Auslastung der Schulwälder
Montag, 05.10.2026, 14:00–17:00 Uhr in Parchim
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